Torben und Ella waren sich einig.
Die Verbindung von Pfingsten und Eisheiligen war eine blöde Idee.
Nun hielt langsam der Frühsommer Einzug.
Das Blätterdach der Platanen vor dem Fenster schloß sich,
die Kastanie im Hinterhof blühte langsam ab,
Ella und Menschenfrau ernteten jeden Tag von den Zuckererbsen auf dem Balkon. Der besten Pflanzentscheidung in diesem Jahr. Bisher.
Es wurde allmählich wärmer. Die Farben vertieften sich. Das Grün wurde satter. Die Obstbäume setzten Früchte an.
Ella bereitete den Sommer vor.
Schrieb Checklisten und Küchenzettel, prüfte Picknickkorb und Kühltaschen,
ließ Torben den Gartengrill abstauben,
die Birnchen der bunten Lichterkette nachsehen,
und beriet Menschenfrau in Sachen Gartenfest.
Daneben hatte sie das alte Leinen zum Bleichen aufgehängt,
Vorhänge für heiße Tage bereit gehängt,
und die Rolläden überprüft.
An den heißen Tagn wollte sie die Dinge tun,
die viel Wasser brauchten und schnell trocknen sollten.
Das Holzwerk und die Kacheln waschen.
Die Decken lüften. Und den Kühlschrank abtauen.
...
Zusätzlich schrieb sie Menschenfrau sonntags noch ein paar Stunden Handarbeit in den Kalender.
Zum Ausruhen. Und Kopf freikriegen.
Am besten ging das mit Nadeln und Garn, Farben und Stoffen.
Und hochgelegten Füssen.
Im Schatten. Und draußen.
Gewiß - Der Sommer hatte seine Vorzüge...
Making a Living in interesting times. Between Garden and Office. Pantry and Vision. Library and Desk. Town and Country. Walking the Fringe. Working the Gap. Right here. Right now.
Friday, 20 May 2016
Friday, 13 May 2016
Pfingsten, Eisheilige und ein Haushaltungsbuch
Torben war mit einem Rhabarberblatt als Schirmersatz aus dem Garten gekommen, hatte einen Eimer voll Hagelkörner für die Eismaschine mitgebracht, etwas von 'Pfingsturnier und blödem Karma' gemurmelt,
und saß jetzt mit einem Kamillenaufguss im Handwaschbecken.
Der Elfen-Badewanne.
Auch Wichte können sich erkälten.
Ella schob derweil die Bücher im Arbeitszimmer zurecht,
platzierte sich am Folianten,
nahm ihren Federkiel als bevorzugtes Schreibutensil,
und begann zu schreiben:
Haushaltungsbuch.
Von Feuer, Wasser, Luft und Erde.
Feuer - Energie, Hitze und Licht.
Wasser - Trinken, Baden, Waschen, Blumengießen.
Luft - Klang Farbe und Duft. Atmosphäre eben.
Erde - Materialien. Und Lesestoff.
Sie versank in ihrer Arbeit.
Die Katzen betrachteten sie neugierig.
und saß jetzt mit einem Kamillenaufguss im Handwaschbecken.
Der Elfen-Badewanne.
Auch Wichte können sich erkälten.
Ella schob derweil die Bücher im Arbeitszimmer zurecht,
platzierte sich am Folianten,
nahm ihren Federkiel als bevorzugtes Schreibutensil,
und begann zu schreiben:
Haushaltungsbuch.
Von Feuer, Wasser, Luft und Erde.
Feuer - Energie, Hitze und Licht.
Wasser - Trinken, Baden, Waschen, Blumengießen.
Luft - Klang Farbe und Duft. Atmosphäre eben.
Erde - Materialien. Und Lesestoff.
Sie versank in ihrer Arbeit.
Die Katzen betrachteten sie neugierig.
Wednesday, 27 April 2016
Ende April - Elfenarbeit
Torben war in den Garten gegangen, und sah nach den Obstbäumen.
Ella rückte die Tomatensetzlinge ins Licht,
deckte die Zucchini- und Gurkenpflanzen zu,
und setzte sich an ihr Pult.
Sie hatte dafür einen Schuhkarton aufrecht gestellt.
Ein Provisorium, bis sie einen gescheiten Schemel gefunden hatte.
Ihre Büchertruhe war mit ihr gereist.
Sie entnahm zwei Bücher, das Logbuch und den Almanach.
Das Logbuch war das Hausbuch,
in dem alle wichtigen Ereignisse vermerkt wurden,
die Blüte der Bäume, die Fülle der Ernte, die Namen der Kinder und Besucher.
Sie hatte das Wort Log von Torben und Carl übernommen,
die beiden mit ihrer Malmöer Familie lange zur See gefahren waren.
In sehr ausgelassenen Momenten sangen die beiden Wikinger-Lieder,
erzählten von der langen Fahrt zum 'Winland',
und zeigten die Tänze, die sie dort gesehen hatten.
Das zweite Buch war der Almanach.
Das Wort war arabisch und hieß 'Sternenkarte'.
Ein immerwährender Kalender, der den Lauf der Sterne,
die wichtigsten Feste und Termine wieder gab.
Ein Buch, das sich ständig fortschrieb.
In diesem Buch öffnete Ella das Kapitel Mainacht.
Sie liebte diese Zeit.
Zu diesem Termin begann der Sommer.
In alter Zeit waren die Familien mit ihren Herden aufgebrochen,
und über die Höhen in ihre Sommerquartiere gezogen.
Bis heute hielten sich die Menschen daran, und versuchten,
sich ab diesem Termin draußen aufzuhalten.
Als Beweis dafür brachten sie grüne Zweige mit.
und wunderten sich, dass sie ständig grillen wollten.
Mai bedeutete in der Tat,
dass die Menschen draußen und viel unterwegs waren,
denn auch die Feste nahmen zu.
Und die Hauselfen konnten in Ruhe arbeiten. Sie hatten freie Bahn.
So auch Ella.
Sie würde gründlich Ordnung schaffen, ein Wörtchen mit den Katzen reden.
Und da es ihr erster Sommer mit den neuen Menschen war,
ein Inventar erstellen.
Sie nahm ein drittes Buch, die Physik des Herrn Aristoteles.
Ihm war vor 2350 Jahren ein antikes Elfenhausbuch in die Hand gefallen,
dass er überarbeitet, vor allem sehr stark verkürzt und veröffentlicht hatte.
Die Menschen gründeten dann darauf ihre Naturwissenschaft.
Die Elfen fanden es als kurze Zusammenfassung recht nützlich.
Ella öffnete das Buch,
und begann auf einer neuen Seite im Log zu schreiben:
'Feuer, Wasser, Luft und Erde...'
Sie vertiefte sich in ihre Arbeit.
Die Katzen schliefen derweil.
Ella rückte die Tomatensetzlinge ins Licht,
deckte die Zucchini- und Gurkenpflanzen zu,
und setzte sich an ihr Pult.
Sie hatte dafür einen Schuhkarton aufrecht gestellt.
Ein Provisorium, bis sie einen gescheiten Schemel gefunden hatte.
Ihre Büchertruhe war mit ihr gereist.
Sie entnahm zwei Bücher, das Logbuch und den Almanach.
Das Logbuch war das Hausbuch,
in dem alle wichtigen Ereignisse vermerkt wurden,
die Blüte der Bäume, die Fülle der Ernte, die Namen der Kinder und Besucher.
Sie hatte das Wort Log von Torben und Carl übernommen,
die beiden mit ihrer Malmöer Familie lange zur See gefahren waren.
In sehr ausgelassenen Momenten sangen die beiden Wikinger-Lieder,
erzählten von der langen Fahrt zum 'Winland',
und zeigten die Tänze, die sie dort gesehen hatten.
Das zweite Buch war der Almanach.
Das Wort war arabisch und hieß 'Sternenkarte'.
Ein immerwährender Kalender, der den Lauf der Sterne,
die wichtigsten Feste und Termine wieder gab.
Ein Buch, das sich ständig fortschrieb.
In diesem Buch öffnete Ella das Kapitel Mainacht.
Sie liebte diese Zeit.
Zu diesem Termin begann der Sommer.
In alter Zeit waren die Familien mit ihren Herden aufgebrochen,
und über die Höhen in ihre Sommerquartiere gezogen.
Bis heute hielten sich die Menschen daran, und versuchten,
sich ab diesem Termin draußen aufzuhalten.
Als Beweis dafür brachten sie grüne Zweige mit.
und wunderten sich, dass sie ständig grillen wollten.
Mai bedeutete in der Tat,
dass die Menschen draußen und viel unterwegs waren,
denn auch die Feste nahmen zu.
Und die Hauselfen konnten in Ruhe arbeiten. Sie hatten freie Bahn.
So auch Ella.
Sie würde gründlich Ordnung schaffen, ein Wörtchen mit den Katzen reden.
Und da es ihr erster Sommer mit den neuen Menschen war,
ein Inventar erstellen.
Sie nahm ein drittes Buch, die Physik des Herrn Aristoteles.
Ihm war vor 2350 Jahren ein antikes Elfenhausbuch in die Hand gefallen,
dass er überarbeitet, vor allem sehr stark verkürzt und veröffentlicht hatte.
Die Menschen gründeten dann darauf ihre Naturwissenschaft.
Die Elfen fanden es als kurze Zusammenfassung recht nützlich.
Ella öffnete das Buch,
und begann auf einer neuen Seite im Log zu schreiben:
'Feuer, Wasser, Luft und Erde...'
Sie vertiefte sich in ihre Arbeit.
Die Katzen schliefen derweil.
Friday, 15 April 2016
Ella bloggt: Abschied & Aufbruch - Feste im April
Ella schob ihre Teetasse zurück, betrachtete Torben,
der gerade seinen Rucksack für das Wasseranschließen packte,
und wandte sich dann wieder ihren Aufzeichnungen zu.
Sie hatten Fasten und Ostern gut hinter sich gebracht.
Torben und Menschenfrau kümmerten sich jetzt um den Garten,
Menschenmann hatte sein Arbeitszimmer neu geordnet.
Frühling hatte begonnen.
Die Balkontüren standen offen.
Die Katzen waren erst im Fellwechsel gewesen
und hatten jetzt Flausen im Kopf.
Und Menschenmann und Menschenfrau waren die meiste Zeit
gar nicht so unvernünftig gewesen.
Sie hörten zu. Und lernten. Was ein Anfang war.
Ella war mit Menschenfrau die Feste durchgegangen.
Es würde eine Geburt geben. Dazu hatten sie ein Geschenk verpackt.
Es würde eine Hochzeit geben. Die Menschen würden dazu reisen.
Es würde einen Ausflug geben, ein Hanami, die Kirschblüten zu betrachten.
Das bedeutete einen Picknickkorb mit Saft.
Es würde einen Abschied geben.
Eine sehr alte Nachbarin war nach Hause gegangen.
Und die Nachbarn hatten Menschenfrau gebeten,
mit ihrer Wohnung Gastgeberin für das Zusammen-Traurigsein zu sein.
Ella schaute über ihre Brille und fragte Menschenfrau 'Flennes?'
Sie nickte. Das war am Einfachsten.
Es bedeutete Kaffee und Streuselkuchen, Wasser und Saft.
Vielleicht ein paar Brezeln. Ganz viel Herz.
Und Leinenwäsche für den Tisch.
Sie würde mit Menschenfrau 'Schnick Schnack Schnuck'
ums Bügeln machen.
Und nachts, wenn alle schliefen, noch mal mit ihren eigenen Eisen
die Kanten nachziehen.
Ella summte.
Wiege, Brautstrauß, Abschiednehmen.
Der ganze Reigen eines kurzen Menschenlebens.
...
Hier war sie richtig.
der gerade seinen Rucksack für das Wasseranschließen packte,
und wandte sich dann wieder ihren Aufzeichnungen zu.
Sie hatten Fasten und Ostern gut hinter sich gebracht.
Torben und Menschenfrau kümmerten sich jetzt um den Garten,
Menschenmann hatte sein Arbeitszimmer neu geordnet.
Frühling hatte begonnen.
Die Balkontüren standen offen.
Die Katzen waren erst im Fellwechsel gewesen
und hatten jetzt Flausen im Kopf.
Und Menschenmann und Menschenfrau waren die meiste Zeit
gar nicht so unvernünftig gewesen.
Sie hörten zu. Und lernten. Was ein Anfang war.
Ella war mit Menschenfrau die Feste durchgegangen.
Es würde eine Geburt geben. Dazu hatten sie ein Geschenk verpackt.
Es würde eine Hochzeit geben. Die Menschen würden dazu reisen.
Es würde einen Ausflug geben, ein Hanami, die Kirschblüten zu betrachten.
Das bedeutete einen Picknickkorb mit Saft.
Es würde einen Abschied geben.
Eine sehr alte Nachbarin war nach Hause gegangen.
Und die Nachbarn hatten Menschenfrau gebeten,
mit ihrer Wohnung Gastgeberin für das Zusammen-Traurigsein zu sein.
Ella schaute über ihre Brille und fragte Menschenfrau 'Flennes?'
Sie nickte. Das war am Einfachsten.
Es bedeutete Kaffee und Streuselkuchen, Wasser und Saft.
Vielleicht ein paar Brezeln. Ganz viel Herz.
Und Leinenwäsche für den Tisch.
Sie würde mit Menschenfrau 'Schnick Schnack Schnuck'
ums Bügeln machen.
Und nachts, wenn alle schliefen, noch mal mit ihren eigenen Eisen
die Kanten nachziehen.
Ella summte.
Wiege, Brautstrauß, Abschiednehmen.
Der ganze Reigen eines kurzen Menschenlebens.
...
Hier war sie richtig.
Monday, 15 February 2016
15. Februar - Vorfrühling - Ella bloggt.
Vorfrühling war angebrochen. Torben hatte vom Garten, von Winterlingen und Krokussen erzählt. Fastnacht war gekommen und gegangen. Die Fastenzeit angebrochen. Valentin war durch das Land gezogen.
Ellas Menschen wunderten sich, mit dem Frühjahrsputz fertig zu sein.
Ella Elf seufzte.
Zu einen hatte sie ein paar Bücher empfohlen.
Zum anderen das eine oder andere gerade gerückt.
Unter Möbeln und Schränken gewischt und gekehrt.
Einfach, weil sie dort besser hin kam.
Sie hatte sich unter dem Schreibtisch ein eigenes Pult eingerichtet.
Im Gegensatz zum Klunkhardshof nutzte sie hier die ganze Wohnung.
Zum einen, weil nicht so viel Platz war.
Zum anderen, weil sie so besser nach dem Rechten sehen konnte.
Nur ein Platz für ihr Teleskop fehlte ihr noch.
Dafür hatte sie alles über Gravitationswellen gelesen, und die Vorteile des ELF-Breitbands, und Torbens entsprechender Vorträge schätzen gelernt.
...
Nun sass sie an ihrem Pult, stützte den Kopf auf die Hand und seufzte.
Sie sass über den Büchern, und versuchte das Inventar zu ordnen.
Und ihren Menschen die Steuererklärungen zu vereinfachen.
Sie kannte Kellerbücher und Auflagen für Keller und Güter,
hatte lange in fein säuberlicher Handschrift die Urbare der Amtsleute
kommentiert und korrigiert.
Aber doppelte Buchführung in zwei Inventaren und ein Haushaltsbuch.
Drei Steuernummern und zwei Finanzämter
Das war etwas viel.
Sie stieg über die aus Archivakten gebaute Treppe hinauf auf den Schreibtisch.
Warf den Rechner an. Und begann zu arbeiten...
Ellas Menschen wunderten sich, mit dem Frühjahrsputz fertig zu sein.
Ella Elf seufzte.
Zu einen hatte sie ein paar Bücher empfohlen.
Zum anderen das eine oder andere gerade gerückt.
Unter Möbeln und Schränken gewischt und gekehrt.
Einfach, weil sie dort besser hin kam.
Sie hatte sich unter dem Schreibtisch ein eigenes Pult eingerichtet.
Im Gegensatz zum Klunkhardshof nutzte sie hier die ganze Wohnung.
Zum einen, weil nicht so viel Platz war.
Zum anderen, weil sie so besser nach dem Rechten sehen konnte.
Nur ein Platz für ihr Teleskop fehlte ihr noch.
Dafür hatte sie alles über Gravitationswellen gelesen, und die Vorteile des ELF-Breitbands, und Torbens entsprechender Vorträge schätzen gelernt.
...
Nun sass sie an ihrem Pult, stützte den Kopf auf die Hand und seufzte.
Sie sass über den Büchern, und versuchte das Inventar zu ordnen.
Und ihren Menschen die Steuererklärungen zu vereinfachen.
Sie kannte Kellerbücher und Auflagen für Keller und Güter,
hatte lange in fein säuberlicher Handschrift die Urbare der Amtsleute
kommentiert und korrigiert.
Aber doppelte Buchführung in zwei Inventaren und ein Haushaltsbuch.
Drei Steuernummern und zwei Finanzämter
Das war etwas viel.
Sie stieg über die aus Archivakten gebaute Treppe hinauf auf den Schreibtisch.
Warf den Rechner an. Und begann zu arbeiten...
Monday, 11 January 2016
Ella Elf bloggt.
Ella runzelte die Stirn. Hauselfe. Das kannte sie.
Sie hatte nur nicht mit so viel neumodischem Kram gerechnet.
Mittelalterliche Öfen, gotischer Komfort, damit kannte sie sich aus.
Als sie umgezogen war, hatte sie sich auf die Herausforderung gefreut.
Torben Carlsson brauchte Hilfe.
Es musste sich um einen Garten und zwei Katzen kümmern.
Das Haus lag in Wiesbaden auf den Hügeln über der Stadt.
Mitten in der Stadt. Bekam gute Luft aus den Taunuswäldern.
Und gutes Wasser aus den Stollen im Quarzit.
Es war 1904 für Beamte gebaut worden.
War solide, schön und gut durchdacht.
Hatte eine belüftete Speisekammer und einen verglasten Erker für Pflanzen.
Und jede Menge neumodischen Kram.
Anstatt der Kachelöfen gab es eine Therme.
Für Ella ein großer, glatter Kasten, der wie ein Hochhaus aussah.
Mit einer kleinen Platine gesteuert und gewartet wurde.
(Torben benutzte dazu sein Kletterzeug.)
Und nichts außer komischer Geräusche machte.
Nun hatte sich der Schornsteinfeger angekündigt.
Ella wollte, wie gewohnt, alles für das Fegen vorbereiten.
Und stand nun mit ihrer Rußschürze, ihrem Ascheeimer,
und ihrer bronzenen Schutzbrille (Grundausstattung einer jeden technisch versierten Elfe) in der Küche.
Die grau-weiße Gartenkatze neben ihr.
Keine Ofenklappe.
Es klingelte an der Tür. Der Schornsteinfeger.
Ella und die Katze sahen sich an, zuckten mit den Schultern,
und gingen öffnen.
Eine Viertelstunde später hatte Ella die Messwerte der Abgasmessung eingegeben, dachte über ein eigenes Tablet nach, und las sich nun in die Technologie eines Brennwert-Kessels ein.
Die Katzen schnurrten. Neue Zeiten eben.
Sie hatte nur nicht mit so viel neumodischem Kram gerechnet.
Mittelalterliche Öfen, gotischer Komfort, damit kannte sie sich aus.
Als sie umgezogen war, hatte sie sich auf die Herausforderung gefreut.
Torben Carlsson brauchte Hilfe.
Es musste sich um einen Garten und zwei Katzen kümmern.
Das Haus lag in Wiesbaden auf den Hügeln über der Stadt.
Mitten in der Stadt. Bekam gute Luft aus den Taunuswäldern.
Und gutes Wasser aus den Stollen im Quarzit.
Es war 1904 für Beamte gebaut worden.
War solide, schön und gut durchdacht.
Hatte eine belüftete Speisekammer und einen verglasten Erker für Pflanzen.
Und jede Menge neumodischen Kram.
Anstatt der Kachelöfen gab es eine Therme.
Für Ella ein großer, glatter Kasten, der wie ein Hochhaus aussah.
Mit einer kleinen Platine gesteuert und gewartet wurde.
(Torben benutzte dazu sein Kletterzeug.)
Und nichts außer komischer Geräusche machte.
Nun hatte sich der Schornsteinfeger angekündigt.
Ella wollte, wie gewohnt, alles für das Fegen vorbereiten.
Und stand nun mit ihrer Rußschürze, ihrem Ascheeimer,
und ihrer bronzenen Schutzbrille (Grundausstattung einer jeden technisch versierten Elfe) in der Küche.
Die grau-weiße Gartenkatze neben ihr.
Keine Ofenklappe.
Es klingelte an der Tür. Der Schornsteinfeger.
Ella und die Katze sahen sich an, zuckten mit den Schultern,
und gingen öffnen.
Eine Viertelstunde später hatte Ella die Messwerte der Abgasmessung eingegeben, dachte über ein eigenes Tablet nach, und las sich nun in die Technologie eines Brennwert-Kessels ein.
Die Katzen schnurrten. Neue Zeiten eben.
Monday, 16 November 2015
Perspektivwechsel.
Lange uneins gewesen.
Wie umgehen mit diesem Blog, und dem daraus entstandenen Projekt Frugus?
Ein Selbstversuch in Nachhaltigkeit.
Die Lösung kam bei der Arbeit am Leib-und-Magen-Themenblog 'Weihnachtswicht'.
Eine Reihe von Elfen-Charakteren war entstanden.
Carl Carlsson als Weihnachtswicht.
Sein Bruder Torben, Ei-T-Spezialist.
Und Ella Elf.
Und neben anderen, Laila aus dem Morgenland.
Es war irgendwann klar, dass Torben Carlsson ein Gartenblog bekommen würde.
Und auf einmal lag dann auf der Hand, dass Ella Elf Flachsbluete übernimmt.
Als Haus & Hof - Geschichte.
Also - Stayed tuned!
Wie umgehen mit diesem Blog, und dem daraus entstandenen Projekt Frugus?
Ein Selbstversuch in Nachhaltigkeit.
Die Lösung kam bei der Arbeit am Leib-und-Magen-Themenblog 'Weihnachtswicht'.
Eine Reihe von Elfen-Charakteren war entstanden.
Carl Carlsson als Weihnachtswicht.
Sein Bruder Torben, Ei-T-Spezialist.
Und Ella Elf.
Und neben anderen, Laila aus dem Morgenland.
Es war irgendwann klar, dass Torben Carlsson ein Gartenblog bekommen würde.
Und auf einmal lag dann auf der Hand, dass Ella Elf Flachsbluete übernimmt.
Als Haus & Hof - Geschichte.
Also - Stayed tuned!
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